In Zusammenarbeit mit 10 ostdeutschen Städten des deutschen Gesunde-Städte-Netzwerks (Berlin-Lichtenberg, Berlin Marzahn-Hellersdorf, Chemnitz, Dresden, Erfurt, Greifswald, Halle (Saale), Magdeburg, Rostock, Stralsund) wird eine integrierte (Gesundheits-) Berichterstattung entwickelt, die helfen soll, gesundheitsrelevante Problemlagen in verschiedenen Politikbereichen (Umwelt, Gesundheit, Soziales, Ökonomie etc. ) identifizieren. Die integrierten Berichte sollen als Grundlage für die Planung von Maßnahmen und Projekten für eine gesunde und nachhaltige Stadtentwicklung dienen. Im Vordergrund stand bisher der Ausbau des Netzwerkes mit den Verbundstädten sowie der Abschluss einer Kooperationsvereinbarung mit den (Ober-) Bürgermeistern. Projektbegleitende städtespezifische Arbeitsgruppen wurden mit Akteuren der Ressorts Umwelt, Gesundheit und Soziales sowie Agenda 21-Akteuren gebildet. Parallel wurden bisher gemeinschaftlich Ziele und Indikatoren anhand vorhandener Berichtssysteme diskutiert. Im Rahmen moderierter Diskussionsforen und Workshops wurde ein Kernindikatorensatz in intensiver Arbeit von den teilnehmenden Städten und Projektpartnern erarbeitet und steht damit den Verbundstädten für die integrierte Berichterstattung zur Verfügung. Geplant ist, diesen Kernindikatorensatz auch in Zukunft anderen Interessierten zugänglich zu machen. Aktuell gibt es bereits einen fertiggestellten integrierten Gesundheitsbericht einer Verbundstadt (Rostock). Ein Manual für ein integriertes Berichtssystem und ein Handbuch mit Beispielen guter Praxis wird in Kooperation mit den Nutzern erstellt und soll prozesshaft evaluiert werden. Die Nutzer werden im Rahmen des Projekts befähigt, einen Bericht als Handlungs- und Entscheidungsgrundlage zu konzipieren und in der alltäglichen Praxis zu erproben. Erwartet wird die Verbreitung und Umsetzung der Arbeitshilfen auch in anderen Netzwerk-Städten.
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